Der kleine, süsse AXEL lebt nun bei Familie W. in Attendorn. AXEL war zunächst in ATZE umgetauft worden, was ihm wohl nicht so richtig passte und somit ist er nun wieder der AXEL...
Folgende Zeilen erreichten uns von dem kleinen Mann:
"Hallo - ich bin der Axel und möchte Euch berichten,
wie ich mein neues Zuhause gefunden habe.
Meine neuen "Herrchen" erwarteten ein Baby.
Und da das Baby einen Freund für´s Leben haben sollte,
haben sie sich auf die Suche nach einem Vierbeiner gemacht.
Nach langer Internetrecherche sind sie Mitte Dezember
auf die Seite von Grenzenlose Tierliebe gestoßen und haben MICH auserkoren.
Nach einigen Telefonaten und zahlreichen Emails, mit meiner damaligen "Schutzpatronin", Frau Baumeister - die viele, viele Fragen beantworten musste -
war dann sicher, dass ich ein neues Zuhause bekommen sollte.
Nur war es im Winter nicht so leicht von Kreta nach Deutschland zu gelangen.
Doch dann bekam ich kurzfristig die Chance, noch vor Weihnachten,
auf die lange Reise zu gehen. Damals streikten die Fluggesellschaften
und so wurde ich mit dem Auto gefahren. Am 19.12.2007 bin ich gestartet und
erst am 21.12.2007 konnten mich meine neuen Besitzer in Köln in Empfang nehmen.
Ich war ganz aus dem Häuschen - aber auch ganz schön verwirrt.
Ich kannte bis dahin nur mein Leben im Hunderudel
und plötzlich war ich allein bei zwei Menschen.
Aber bevor ich das alles entdecken konnte, musste ich erstmal schlafen...
Ab da habe ich die Welt ganz neu kennengelernt.
Ich wohne jetzt ganz ländlich, weiß inzwischen was Autos sind,
habe ein Dach über dem Kopf, bekomme regelmäßig Futter
und Fellpflege für mich ganz allein und gaaaaaaaaaaaanz viel Liebe!
Ich habe auch ein schickes Halsband bekommen.
Dass ich nur draußen meine Geschäfte erledigen darf,
habe ich innerhalb von 24 Stunden begriffen.
Und auch sonst, bin ich nicht schwer von Begriff gewesen.
Zwar habe ich nie eine Hundeschule besucht, aber alle Kommandos,
die "Hund" so beherrschen sollte, kann ich inzwischen aus dem Eff, Eff.
Spazieren gehen ohne Leine ist super - das habe ich inzwischen auch begriffen
und höre daher auch prima auf Kommandos ohne Leine.
Nachdem ich mich also nach und nach immer mehr eingelebt habe
und mich selbst entfalten und entwickeln konnte, stand mir ein Ereignis bevor,
dass ich nur kurz und knapp beim Namen nennen möchte: KASTRATION.
Und dann kam das Ereignis, was mein Leben wieder auf den Kopf stellen sollte:
DAS BABY.
Das war anfänglich ganz schön aufregend und
ich wusste gar nicht was das bedeuten sollte.
Neugierig und doch ziemlich nervös, haben wir uns in den ersten Tagen beschnuppert. Jetzt möchte ich ich den Zwerg gar nicht mehr missen
und passe brav auf, dass sich ihm niemand Unbefugtes nähert."